Wärme für Graz aus Grazer Abwasser

Die thermische Verwertung des Grazer Klärschlamms spart rund 2.500 Tonnen Steinkohle und 6.000 Tonnen CO2 pro Jahr und fließt als Fernwärme nach Graz zurück.

Gössendorf: eine der modernsten Kläranlagen Europas. Foto: Stadt Graz

Der Klärschlamm aus Grazer Abwasser wird zur Fernwärmegewinnung für die Stadt Graz verwertet - ein Vorzeigeprojekt von Holding Graz, Stadt Graz und Verbund.

 

Aus Klärschlamm wird Wärme und Strom


Am Beginn des Kreislaufs stehen die kommunalen und industriellen Abwässer von Graz, die in der Kläranlage der Stadt in Gössendorf gereinigt werden. Bei diesem Prozess fallen pro Jahr ca. 22.000 Tonnen Klärschlamm als Abfallprodukt an. Dieser Abfall wird mit kurzem Transportweg als Ersatzbrennstoff im Fernheizkraftwerk Mellach für Grazer Fernwärme und Strom verwertet.

 

Ein wichtiger Beitrag für die Umwelt

 

Der entwässerte Schlamm führt so zu einer entsprechenden Einsparung von rund 2.500 Tonnen Steinkohle und 6.000 Tonnen CO2  jährlich. Organische Schadstoffe werden zusätzlich durch den Verbrennungsprozess vollständig abgebaut und Spurenelemente in der abgeschiedenen Asche dauerhaft eingebunden.


Durch die Mitverbrennung mit Kohle kann der Klärschlamm effizient verwertet und gleichzeitig sein Energiegehalt zur Erzeugung von Strom und Fernwärme genutzt werden. Nach der Verbrennung werden alle hocheffizienten Einrichtungen zur Rauchgasreinigung (Entstickung, Entstaubung, Entschwefelung) umweltgerecht genutzt.
Durch die thermische Verwertung des Grazer Klärschlamms samt optimaler Logistik leisten die Holding Graz, die Firma Saubermacher und der Verbund einen wertvollen Beitrag für eine lebenswerte Umwelt. Ein Vorzeigeprojekt auch für viele andere Städte.


„Ressourcen werden geschont und im Klärschlamm enthaltene Schwermetalle, organische Schadstoffe, pathogene Keime und hormonell wirksame Substanzen können durch diesen Recycling-Kreislauf nicht mehr in den Wasser- und Nahrungskreislauf gelangen“, erklärt Edmund Tschaußnig von der Kläranlage der Stadt Graz.



Foto: Stadt Graz


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