Sicher unterwegs mit Straßenbahnen
In unseren Straßenbahnen sind zahlreiche technische Sicherheitssysteme eingebaut, vor allem an den Türen. Gesteuert werden diese automatisch und Laufen am Fahrerpult zusammen - soweit wie möglich verhindern diese, dass unsere Fahrgäste nicht eingeklemmt werden. Trotz allem bleibt die Eigenverantwortung bei jedem Einzelnen.
Die wichtigsten Maßnahmen haben wir für Sie hier beschrieben.
Die Tür soll sich öffnen, wenn...
- ein Körperteil einen der vier Lichtschranken trifft;
- jemand auf der Trittstufe steht;
- die Fühlerkanten im Türgummi einen "durchschnittlich dicken" Arm registieren;
- jemand den schwarzen Knopf an der Einstiegssäule drückt.
Am Fahrerpult laufen alle Informationen zusammen.
Öffnet sich etwa eine Tür, leuchtet ein rotes Lamperl auf. Liegt keine Störung vor und schließt die Tür wieder, erlischt das Signal. Der Straßenbahnfahrer muss aber jedes Mal vor der Abfahrt trotzdem "Freigabe" drücken.
Monitore wachen über die Fahrgäste
Mittels Videokamera beobachtet der Lenker in den neuen Variobahnen alle Türen. Die Kameras senden nur beim Halten, der Monitoren ist beim Fahren schwarz - um den Fahrer aus Sicherheitsgründen nicht abzulenken.
Notbremse
Betätigt ein Fahrgast die Notbremse, so wird die Straßenbahn sofort gebremst und kommt in wenigen Sekunden zum Stehen. Der Straßenbahnfahrer wird darüber sofort informiert und bekommt wiederum ein Signal auf sein Fahrerpult. Zusätzlich ertönt ein schrilles akustisches Signal.
Fotos: Enrico Radaelli / Holding Graz