Feinstaub? „Geht mich nix an.“ Bis vor kurzem hab ich ähnlich gedacht.
Spätestens, wenn man aber im November als Nichtraucher in den Genuss seines x-ten Brustzuges à la Marlboro kommt, hat’s doch irgendwie „Klick“ gemacht. Brav wurde am Tag darauf in der Straßenbahn (der 4er oder 5er wird nun täglich geentert) auch die erste Monatskarte gelöst.
Und auch, wenn die Freude über diese nur kurz währte – die Karte wurde noch am selben Tag samt Geldbörsl entwendet und die Monatskarte mutierte so für den Käufer zum Sechs-Stunden-Ticket – inzwischen wird der Hauptplatz quasi mit verbundenen Augen erreicht. So ist eben aller Anfang schwer. Wie also kann man den Grazern den ersten Schritt weg vom eigenen Boliden, hin zu Bim & Co. schmackhaft machen? Die WOCHE versucht’s mit einer Serie. In der werden wir künftig Woche für Woche Fahrgäste der Graz-Linien erzählen lassen – über ihre Haltestelle, über ihr Leben. Wir sind überzeugt, dass es da einige gute G’schichten gibt.
Sie erreichen den Autor unter: marcus.stoimaier@woche.at