Panthers gingen fremd
Ausnahmsweise ging es für zwei Hobby-Eishockeyspieler mit der Straßenbahn zum Training. Ein Erlebnis mit Fortsetzung?
Das Grazer Bahnhofsviertel – nicht unbedingt der Lebensraum des schwarzen Panthers. Und trotzdem gehen uns an diesem Freitag Vormittag gleich zwei dieser edlen Raubkatzen ins sprichwörtliche Netz. Martin Mark und Michael Konrad sind ihres Zeichens nämlich Hobby-Cracks bei den Erzherzog Panthers – die spielen in der Grazer Eishockey-Hobbyliga NHL. „Momentan läuft’s aber nicht berauschend, mit den Play-offs wird’s knapp“, befürchtet Mark.
Die Annenstraße ist normal aber nicht ihr eigentliches Revier. „Eigentlich sind wir in Straßgang und Seiersberg daheim – wir waren nur schnell Hockeykleidung einkaufen – jetzt geht’s zum Training.“
Weil das Auto in der Werkstatt ist, geht’s mit der Straßenbahn in die Eishalle. „Oft fahre ich ehrlich gesagt nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – jetzt hab ich mir eine Wochenkarte gekauft und muss sagen, die Verbindungen sind gut und es ist vielleicht doch eine Überlegung wert“, glaubt Mark.
Seinem Mannschaftskollegen und Tormann kann dagegen beim Thema Bus und Bim niemand etwas vormachen. „Als armer Student bist ja auf die Öffis quasi angewiesen. Die Studienkarte ist natürlich top. Auch sonst finde ich, kann man in Graz über die Verkehrsmittel eigentlich nicht schimpfen – vielleicht sollten nur die Umlandgemeinden noch besser ans Netz der Graz Linien angebunden werden.“
Die Wochenkarte zum Preis von 11,20 Euro zahlt sich in den meisten Fällen bereits ab drei Tagen pro Woche aus. Sie gilt sieben Tage lang ab dem ersten Geltungstag, den Sie selbst bestimmen, bis 24 Uhr des letzten Geltungstages für beliebig viele Fahrten.