Mit einem Gesamtkostenaufwand von rund 260 Millionen Euro ist Graz Hauptbahnhof 2020 das größte Bauprojekt der kommenden Jahre in der steirischen Landeshauptstadt.
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Rund 40.000 Fahrgäste werden nach der Fertigstellung des Projekts den neuen Bahnhof von internationalem Format frequentieren - und zwar Tag für Tag! Für die Stadt Graz und die Holding Graz ist die Nahverkehrsdrehscheibe Graz Hauptbahnhof das Herzstück des Projekts.
Der Straßenbahnbetrieb soll dort bereits Ende 2012, neu in Tieflage gebracht, wieder aufgenommen werden. Mit der Nahverkehrsdrehscheibe wird eine leistungsfähige Verknüpfung des regionalen öffentlichen Verkehrs zu nationalen und internationalen Verbindungen geschaffen. Allein dafür werden 90 Millionen Euro investiert, finanziert von der Stadt Graz, dem Land Steiermark und der ÖBB-Infrastruktur AG.
Das Bauvorhaben
Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die Straßenbahnlinien 1, 3, 6 und 7 in der Annenstraße westlich der Babenberger Straße über eine Rampe in Tieflage gebracht, unterqueren den Bahnhofgürtel und erreichen die unterirdische Haltestelle "Hauptbahnhof". Anschließend unterquert die Straßenbahn das ehemalige Nonstop-Kino und die Gleisanlagen des Hauptbahnhofs und wird parallel zur Straßenunterführung über eine Rampe an der Nordseite der Eggenberger Straße auf Höhe Waagner-Biro-Straße wieder nach oben geführt. Die Straßenbahnlinien 3 und 6 wenden über die Asperngasse mit der neuen Endhaltstelle "Laudongasse". Die Straßenbahnlinien 1 und 7 werden wie bisher zu den jeweiligen Endhaltestellen geführt.