Erstmals wurden die Straßenbahnoldtimer des heutigen Tramway Museum Graz im Zuge der Einstellung der ehemaligen Ringlinie 2 am 16. Jänner 1971 öffentlich präsentiert.
In Folge dieser Präsentation gründete Baurat h.c. DI Erwin Franz, dessen Großahn der Erbauer der ersten elektrischen Kleinbahn im Herzogtum Steiermark (Mariatrosterbahn) war, noch im Jahr 1971 den Verein Tramway Museum Graz.
Ziel des Vereins ist heute noch die Sammlung von historisch wertvollen Straßenbahnwagen. Diese werden restauriert und in betriebsfähigem Zustand gehalten.
Zu den "Schätzen" des Museums, das sich seit 1980 in der Remisenhalle der ehemaligen Mariatrosterbahn bei der Endstation Mariatrost befindet, zählen Oldtimer aus Graz, Wien, New York und inzwischen auch zahlreiche Kleinexponate, wie alte Fahrscheine, Fahrscheinentwerter, Uniformen, historische Dokumente und Bildmaterial. Damit bietet das Tramway Museum Graz einen Einblick in die Geschichte und die technische Entwicklung der Grazer Straßenbahn von 1878 bis heute.
Außerdem gibt es auf Initiative des Tramway Museums Graz seit 1999 in der Vorweihnachtszeit die "Licht ins Dunkel-Tram", die im Grazer Liniennetz unterwegs ist, um Spenden für Licht ins Dunkel zu sammeln.
Seit 2003 fährt zu Silvester die "Silvester-Bim" und wünscht den Fahrgästen der Graz Linien ein Gutes Neues Jahr.