Staatspreis Mobilität 2017: Verkehrsminister Leichtfried prämiert Sieger

Bereits zum 9. Mal wurde heuer der Staatspreis Mobilität als höchste Auszeichnung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) an österreichische Unternehmen und Institutionen verliehen.

Unter dem Motto „Wirtschaftsmotor Innovation“ ist der verliehene Preis eine Leistungsschau des Innovationsstandorts Österreich.


Mit dem Staatspreis Mobilität 2017 werden herausragende Projekte in den Kategorien "Forschen. Entwickeln. Neue Wege weisen.", "Wertschöpfung steigern. Märkte erschließen.“, "Betreiben. Nutzen. Lernen." und "Zukunftspotenzial entfalten." prämiert. Die Jury bestand aus elf internationalen Expertinnen und Experten. Sie wählten aus den 78 eingereichten Projekten die besten in der jeweiligen Kategorie aus.

 

"Mein Ziel ist es, den Verkehr umweltfreundlicher, bequemer und sicherer zu machen. Innovative Konzepte und Ideen sind ein wesentlicher Motor dafür. Mit dem Staatspreis Mobilität rücken wir jene Projekte ins Rampenlicht, die dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Unsere heimischen Unternehmen haben mit ihrem Einfallsreichtum und ihrem Know-how weltweit die Nase vorn und schaffen gleichzeitig gut bezahlte Arbeitsplätze in Österreich", sagt Verkehrsminister Jörg Leichtfried, der den siegreichen Projekten die Trophäen im Rahmen eines Festakts im Museum für angewandte Kunst (MAK) überreichte.

 

Die Einreichungen, die von international erfolgreichen Produkten bis hin zu Speziallösungen für Nischenprodukte reichen, geben einen Einblick in die vielfältigen Kompetenzen und die Vernetzungsbereitschaft österreichischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen.


Ausgezeichnet wurden mit dem Staatspreis Mobilität 2017:

Staatspreisträger in der Kategorie "Forschen. Entwickeln. Neue Wege weisen." ist das Projekt H2-Mobility, eingereicht von der TU Graz. H2-Mobility ist das Ergebnis einer Reihe von wissenschaftlichen Forschungsprojekten. Grundlage ist ein Verfahrensprinzip zur dezentralen Wasserstoffproduktion, das bereits 2003 publiziert wurde. Ausgezeichnet wurde ein Proof of Concept (Durchführbarkeit bzw. Machbarkeit bewiesen) zur bedarfsorientierten Herstellung von Hochdruckwasserstoff aus lokal verfügbaren, erneuerbaren Rohstoffen für Mobilitätsanwendungen (etwa alternative Kraftstoffe).

 

In der Kategorie "Wertschöpfung steigern. Märkte erschließen.“ wurde der Kreisel Akku des Mühlviertler Unternehmens Kreisel Electric ausgezeichnet. Mit der Kreisel-Technologie werden E-Fahrzeuge noch alltagstauglicher, da Reichweite und Lebensdauer der Batterien erhöht werden konnten. Dies geschieht durch die Temperierung der Batteriezellen mittels einer

zirkulierenden, nicht brennbaren, umweltfreundlichen Flüssigkeit unter Verwendung eines innovativen Laser- und Schweißverfahrens. Die Technologie bietet Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Elektromobilität - vom Roller bis zum Flugzeug, aber auch in der stationären Speicherung und bei Ladeinfrastrukturen.

 

„tim – täglich. intelligent. mobil.“ heißt der Sieger in der Kategorie "Betreiben. Nutzen. Lernen.", eingereicht von der Holding Graz. Die Web-Plattform tim der steirischen Landeshauptstadt verbindet den öffentlichen Verkehr mit Zu-Fuß-Gehen, Radfahren, E-Carsharing, Leihwagenangeboten, E-Taxidienstleistungen und öffentlichen Ladestationen. tim hat viele Standorte in Graz. Alle angebotenen Mobilitätsservices können über die sogenannte tim-Karte an allen Standorten in Anspruch genommen werden. tim ist auf andere Städte und Regionen übertragbar.

 

Der erstmals ausgeschriebene Zukunftspreis in der Kategorie „Zukunftspotenzial entfalten.“ geht an die vom AIT Austrian Institute of Technology eingereichte Dissertation „SI-Anode für E-KfZ“. Junior Scientist Arlavinda Rezqita befasst sich mit der Verwendung von Silizium als

Anodenmaterial für Hochleistungsbatterien, wie sie besonders für E-Fahrzeuge benötigt werden. Durch Bearbeitung des Materials selbst und Optimierung des Batteriesystems, in dem es als Anode fungiert, wurden in der vorgelegten Arbeit wesentliche Verbesserungen in Bezug auf Stabilität und Energiedichte erreicht. Je höher die Energiedichte, umso leichter die Batterie, und umso länger kann gefahren werden, bevor wieder aufgeladen werden muss.

 

Bei der diesjährigen neunten Ausgabe des Staatspreises Mobilität gibt es für die Siegerinnen und Sieger neben dem Preis selbst noch einen speziellen Bonus: Sie bekommen die Gelegenheit, sich im Rahmen der Transport Research Arena (TRA), Europas größter Verkehrsforschungskonferenz, einem internationalen Publikum zu präsentieren. Die TRA findet von 16. bis 19. April 2018 in Wien statt.

 

Mit dem Staatspreis Mobilität werden sowohl Akteurinnen und Akteure aus Forschung, Industrie und Wirtschaft, Infrastrukturbetreiber und Mobilitätsdienstleister als auch Gebietskörperschaften, Kommunen, Interessensvertretungen und Initiativen angesprochen. Heuer wurde erstmals ein Zukunftspreis, der sich an Hochschul-Absolventinnen und Hochschul-Absolventen sowie Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer richtet, ausgelobt.





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  • Linien 1, 5 & 7: Umleitungen wegen Fronleinamsprozession
    Wegen der in der Herrengasse stattfindenden „Fronleichnamsprozession“ und der damit verbundenen Sperre des Hauptplatzes am Donnerstag, den 31. Mai 2018, von ca. 10.15 bis ca. 12.00 Uhr richten wir einen Ersatzverkehr für die Linie 5 zwischen Jakominiplatz und Andritz sowie für die Linien 1 und 7 zwischen Jakominiplatz und Asperngasse ein.
  • Linien 58: Umleitung Heinrichstraße wegen USI-Fest (22.6.)
    Wegen der Sperre der Heinrichstraße zwischen Geidorfgürtel und Liebiggasse müssen wir die Linie 58 am Freitag (22. Juni) in der Zeit von 16.00 Uhr bis Betriebsend in diesem Bereich umleiten.
  • Linien 33 & 33E: Haltestellenverlegung Eggenberger Allee
    Wegen eines Gebäudeneubaues und der Sperre des Gehweges sowie der Haltestelle müssen wir die Haltestelle „Eggenberger Allee“ der Linien 33 und 33E in Fahrtrichtung Jakominiplatz bzw. Don Bosco ab Montag, 12. April 2018, ab 7:30 Uhr, bis Ende Oktober 2018 verlegen.
  • Linie 31: Umleitung wegen Asphaltierungsarbeiten
    Wegen Asphaltierungsarbeiten und der Sperre der Zinzendorfgasse müssen wir von Freitag, 6. April 2018, ab 16.00 Uhr bis Samstag, 7. April 2018, bis 4.30 Uhr die Buslinie 31 in Fahrtrichtung Uni/Resowi ab der Haltestelle Zinzendorfgasse umleiten.
  • Linie 1: Ersatzverkehr wegen Bauarbeiten
    Wegen Gleisbauarbeiten gibt es zwischen 4. April und 6. Juli einen Ersatzverkehr zwischen Hilmteich und Mariatrost.
  • Linien 72, 73U, 76U und N3: Umleitung wegen Baustelle
    Ab Montag, 16. April 2018 werden die Linien im Bereich Styriastraße umgeleitet.
  • Linien 63, 64 & 64E: Dauerhafte Haltestellenverlegung Schillerplatz
    Auf Grund der Genehmigung der Steiermärkischen Landesregierung wird für die Buslinien 63, 64 und 64E ab Montag, 8. Jänner 2018, mit Betriebsbeginn um 4.30 Uhr, die neue Haltestelle „Schillerplatz/tim“ für die Fahrtrichtung Schulzentrum St. Peter bzw. Puntigam in Betrieb genommen.
  • 40, 67, 67E und N3: Haltestellenverlegung "Zeillergasse"
    Aufgrund von Bauarbeiten müssen zwischen 24. Mai bis voraussichtlich Ende August 2018 die Haltestelle „Zeillergasse“ der Linien 40, 67, 67E und N3 nur in Fahrtrichtung stadtauswärts in der Wiener Straße auf Höhe Haus Nr. 8 einrichten.
  • Linien 32 & N6: Haltestellenauflassung und Neu-Inbetriebnahme
    Aufgrund einer Neueinrichtung der Haltestelle Sattlerweg Richtung Jakominiplatz wird der alte Standort mit 06.11.2017 aufgelassen.
  • Linien 53 und 53E: Neue Haltestelle!
    Ab 30. Oktober gibt´s auf den Linien 53 und 53E eine neue Haltestelle.
  • Linien 73U und 75U: Haltestellen verlegt!
    Wegen Sanierungsarbeiten müssen wir die Buslinien 73U und 75U in beiden Fahrtrichtungen am Montag, 23. Oktober 2017, ab 17:00 Uhr bis Betriebsschluss umleiten.
  • Linien 1, 3, 4, 5, 6, 7: Anhaltungen im Straßenbahnverkehr Innenstadt
    Wegen einer Versammlung (Parade) zum urbanen Blasmusik- und Straßenfestival „Skappa`nabanda“ kommt es am 1. Juni in der Zeit von ca. 15.15 bis ca. 16.30 Uhr zu kurzen Anhaltungen im Straßenbahnverkehr in der Innenstadt.
  • Verlängerung der Linie 58
    Wir verbinden die bisherigen Buslinien 58 (Hauptbahnhof – Mariagrün) und 77 (Ragnitz–St. Leonhard/Klinikum Mitte).
  • Linien 39, 50 und 67: Haltestelle Feldgasse verlegt
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  • AnrainerInnen-Info: Bauarbeiten zum Zentralen Speicherkanal
    Hier finden Sie als AnrainerIn alle Infos rund um die Bauarbeiten zum Zentralen Speicherkanal.
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