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Zen­tral-Was­ser­ver­sor­gung Hoch­schwab Süd

Das Grazer Trinkwasser besticht durch Top-Qualität. Kein Wunder, kommt doch ein gutes Drittel davon vom Hochschwab, also jenem Gebirgszug in der Obersteiermark, von dem aus auch Wien mit bestem Wasser versorgt wird.

Wegweiser für Wanderer nahe des Alpengasthofes Bodenbauer, im Hintergrund das Hochschwabmassiv
© Holding Graz/Helge Sommer

Unser Un­ter­neh­men:

Das Hochschwabwasser, welches nach Graz fließt, wird von der „Zentralen Wasserversorgung Hochschwab Süd Ges.m.b.H.“ (ZWHS) nach Graz geleitet.

Große Niederschlagsmengen (bis zu 2000 mm jährlich) sind die Basis des Wasserschatzes im Hochschwab. Tief unter den Felsen im Karst beziehungsweise im Schotter verbirgt sich dieser Wasserschatz  – reines klares Trinkwasser.  Dolinen, Schächte, Klüfte und Spalten leiten das Regen- und Schmelzwasser in das Innere des Berges, den ein gigantisches Gefäßsystem aus unterirdischen Wasseradern und Seen durchzieht.

Für maximale Versorgungssicherheit

Das Brunnenfeld St. Ilgen verfügt derzeit über zwei Vertikalfilterbrunnen, deren Pumpen im Störfall bis zu ein Jahr Ausfallzeit verursachen könnten. Um dieses Risiko zu reduzieren, wird ein dritter Brunnen errichtet –ein bereits in den 1990er-Jahren geplantes Projekt. Der Start der Erkundungsbohrung für den neuen Brunnen ist für Juli 2026 geplant. Gleichzeitig wird die Energieversorgung modernisiert. Die bewilligte Fördermenge von 200 Litern pro Sekunde bleibt gleich, doch die Versorgungssicherheit steigt deutlich.

Übrigens: Am Fuße des Hochschwabs findet man auch den Alpengasthof Bodenbauer, den „Wasser.Wander.Wunder-Weg“ und das Hochschwabmuseum.

News vom Bodenbauer:

Nachhaltige Impulse rund um den Bodenbauer

Seit November 2024 leitet Brigitte Tatzlden Alpengasthof Bodenbauer, sie betreut auch das Hochschwabmuseumund kümmert sich um die öffentliche Toiletten-anlage im Steinhaus. Gemeinsam mit der ZWHS wurden Modernisierungen umgesetzt, darunter die Erneuerung der Trinkwasserversorgung mittels UV-Technologie sowie die Sanierung von Fassade, Fenstern und Türen.

Neue Umfahrungsstraße hinter dem Alpengasthof

Mit der Pensionsversicherungsanstalt wurde die Errichtung einer neuen Straße hinter dem Alpengasthof vereinbart, die zu einer spürbaren Verringerung des Wirtschaftsverkehrs auf der bestehenden Forststraße führt. Diese steht dadurch künftig ausschließlich touristischen Zwecken zur Verfügung. Die Kosten für dieses Projekt trägt die ZWHS.

Parkraumbewirtschaftung und Sicherheitsinfrastruktur

Der Parkplatz beim Bodenbauer wird seit Juni 2024 gemeinsam mit Avantpark bewirtschaftet. Die Einnahmen unterstützen den Grundwasserschutz. 2025 wurde die Sanierung des Steinhauses und die Errichtung der öffentlichen WC-Anlage abgeschlossen. Zusätzlich wurden fünf E-Bike-Ladestationen sowie eine moderne Lawinenverschüttetensuchgerät-(LVS)-Teststation am Steinhaus installiert.

ZWHS

St.Ilgen 107, 8621 Thörl
Informationen über den Standort