Videoüberwachung in Bus & Bim

Videoüberwachung erweitert: Bus & Bim, Schloßberglifte, Schloßbergbahn, Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof, Mobilitäts- und Vertriebscenter und Nahverkehrsknoten Puntigam

Seit 15. Mai 2013 läuft die Videoaufzeichnung in den Grazer Öffis (Variobahnen und Bussen), seit 1. August die Videoaufzeichnung bei den Schloßbergliften, der Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof, im Mobilitäts- und Vertriebscenter und beim Nahverkehrsknoten Puntigam sowie seit 18. Oktober ebenfalls das Areal der Alten Remise in der Steyrergasse und das Buscenter in der Kärntnerstraße. Seit 1. März 2014 wird auch die Schloßbergbahn videoüberwacht.


Kameras behalten Fahrzeugraum und Objekte im Auge

 

Bei den Variobahnen sorgen insgesamt acht Kameras für die Sicherheit, bei den vier Gasbussen halten fünf Kameras den Fahrgastraum im Auge, die Gelenkbusse verfügen über sieben Kameras. Die Fahrer sehen die Bilder nicht, haben aber über ihre Kontrollmonitore bei den Haltestationen nach wie vor die hinteren Einstiegstüren im Auge. Bei den anderen Objekten sind Kameras in ausreichender Zahl montiert, die auch der Betriebsüberwachung dienen. Das aufgenommene Material wird 72 Stunden (nur bei den Variobahnen und Bussen an Wochenenden 120 Stunden) gespeichert und wird dann – falls es nicht wegen einer Straftat gebraucht wird – automatisch gelöscht.


Seit 1. März 2014 Videoüberwachung auch bei der Schloßbergbahn

 

Nach der erfolgten Freigabe der Videoüberwachung in vorerst 21 Bussen und 15 Variobahnen im April 2013 bemühte man sich seitens der Holding Graz nun auch um die schnellstmögliche Freigabe weiterer Anträge. Diese weiteren Anträge wurden im Juni 2013 von der Datenschutzkommission genehmigt und nach entsprechenden Testbetrieben in Betrieb genommen. Seit 1. März 2014 wird auch die Schloßbergbahn videoüberwacht. 


FAQs zu "Videoüberwachung"

 

Kameras behalten Fahrzeugraum im Auge

 

Pro Variobahn sorgen insgesamt acht Kameras für Sicherheit, bei den vier Gasbussen behalten fünf Kameras den Fahrgastraum im Auge, die Gelenkbusse verfügen über sieben Kameras. Das aufgenommene Material wird 72 Stunden (nur bei Variobahnen und Bussen an Wochenenden 120 Stunden) gespeichert und dann – falls es nicht wegen einer Straftat nach polizeilicher oder gerichtlicher Anordnung eingesehen wird – automatisch gelöscht.


Wieso werden die Variobahnen und Busse videoüberwacht?

 

Die Maßnahme dient der Sicherheit und dem Schutz des Eigentums unserer Fahrgäste und MitarbeiterInnen und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Prävention vor Kriminaldelikten.

 


Wer darf diese Videoaufzeichnungen einsehen?

 

Nur ein ausgewählter Personenkreis gemeinsam mit einem ermittelnden Polizeibeamten im Auftrag der Polizei. Die Daten sind verschlüsselt, werden werktags 72 Stunden, über das Wochenende 120 Stunden auf einem Datenträger im Fahrzeug gespeichert und danach automatisch gelöscht. Die Einsicht der Daten erfolgt ausschließlich auf Anforderung von Gerichten oder Sicherheits- und Polizeibehörden, d.h., nur wenn eine polizeiliche Anzeige vorliegt. Privatpersonen oder Fahrgäste haben keine Möglichkeit zur Dateneinsicht!

 


Haben Graz Linien die Genehmigung zur Videoüberwachung?

 

Ja! Graz Linien haben seit 30. April  bzw. 16. Juni 2013 die Genehmigung der Datenschutzbehörde in Wien für einzelne Videoanlagen.

 


An wen muss ich mich wenden, wenn in der Variobahn oder im Bus etwas passiert ist?

Es ist eine Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle zu erstatten. Die Polizei entscheidet, ob sie für die Ermittlung des Sachverhalts die Videoaufzeichnung heranziehen will.


Sind die Kameras immer eingeschalten?

Ja, derzeit sind die Videokameras in 45 Variobahnen, 59 Gelenkbussen, 4 Gasbussen und 39 Solobussen in Betrieb.

(Stand: Juli 2016)


Wie werden meine Rechte geschützt?

Die Videodatenträger sind in den einzelnen Fahrzeugen versperrt eingebaut. Unbefugte haben keinen Zugriff. Gibt es keinen polizeilichen Anlassfall, wird der Datenträger nicht ausgebaut, die Daten werden dann automatisch überschrieben. Es gibt keine zentrale Speicherung!


Was erwarten sich Graz Linien von der Videoüberwachung?

Mehr Sicherheit und Kriminalprävention für die Fahrgäste und MitarbeiterInnen, sowie weniger Beschädigungen und Graffiti-Aktivitäten in den Fahrzeugen.


Geht es bei der Videoüberwachung um Kontrolle von Fahrgästen?

Nein, hier geht es um Prävention und im Fall einer Straftat um Beweissicherung. Videoüberwachung verhindert nachweislich Straftaten und verstärkt das Sicherheitsgefühl von Fahrgästen, insbesondere bei älteren Menschen. Die Videoüberwachung wird von zahlreichen öffentlichen Verkehrsdienstleistern national (z. B. Innsbruck http://www.innsbruckinformiert.at/aktuelles-detail,pid,20,bid,1281006769,eid,1367831116.html oder Wien http://diepresse.com/home/panorama/wien/1328932/Wiener-Linien_Noch-mehr-Kameras ) und international erfolgreich eingesetzt und von den Fahrgästen positiv kommentiert. Aufgrund der guten Erfahrungen hinsichtlich Prävention wird seitens der Bevölkerung die Forderung nach einem weiteren Ausbau der Videoüberwachung immer lauter.


Wie kann ich die Videoauswertung als Fahrgast in einem Anlassfall unterstützen?

Wir ersuchen Sie, sich den Tag, die Uhrzeit, Linie, Richtung und Wagennummer zu notieren und diese Daten bei der polizeilichen Aufnahme anzugeben.


Kann die Videoaufzeichnung bei Graz Linien Straftaten verhindern?

Leider nein, aber die Videoaufzeichnung ist ein Beweismittel für die Polizei und die Gerichte. So konnte schon eine international tätige Taschendiebbande aufgrund der Videoüberwachung überführt werden!

 


Gibt es Videoüberwachung nur in den Öffis?

Nein, sondern auch in jeder Bank, bei jedem Juwelier oder an den meisten Bankomaten. Auch verkehrsreiche Plätze, Autobahnen und zahlreiche andere Örtlichkeiten werden videoüberwacht.


Wie ist die Videoüberwachung zu erkennen?

An den Fahrzeugen mit Videoüberwachung befinden sich außen runde Aufkleber mit dem Piktogramm einer Videokamera, im Inneren weisen Aufkleber mit einer schwarzen Videokamera auf weißem Grund auf die elektronische Überwachung hin.





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