Graz Abfall-App: 100.000 Downloads!

Eine erfolgreiche Bilanz zieht die Holding Graz aktuell bei der Graz Abfall-App: Das kostenlose digitale Service des kommunalen Dienstleistungsunternehmens wurde bis zum 31. Dezember 2025 insgesamt 102.838-mal heruntergeladen. Gegenüber 2024 entspricht das einem Zuwachs von 17.118 Downloads.
Seit ihrer Einführung im Mai 2019 hat sich die App zu einem zentralen digitalen Service für die Grazer:innen rund um Abfall, richtige Trennung und Entsorgung entwickelt. Ihre wachsende Beliebtheit ist unter anderem auch auf gezielte Kommunikationsmaßnahmen der Holding Graz – etwa im Rahmen der Kampagne zur richtigen Bioabfall-Trennung („Ich bin aus Plastik“) – sowie auf die thematische Einbindung und Positionierung im Zuge von Sponsoring-Kooperationen zurückzuführen.
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner: „Nachhaltigkeit beginnt im Alltag – und genau dort setzt die Graz Abfall-App an. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung in unserer Stadt, indem sie die Grazerinnen und Grazer dabei unterstützt, Abfall zu vermeiden bzw. Abfälle korrekt zu trennen. Die praktischen Re-Use-Angebote in der App kann ich allen besonders ans Herz legen.“
Die App informiert kostenlos und ohne Registrierung über Abfuhrtermine, erinnert per Push-Funktion an die Müllabfuhr und bietet mit dem Abfall-ABC eine umfassende Trennhilfe samt Sammelstellen, Öffnungszeiten sowie Tipps zur Abfallvermeidung.
Holding Graz-CEO Gert Heigl: „Mit der Graz Abfall-App setzen wir als modernes Dienstleistungsunternehmen konsequent auf kund:innenorientierte, digitale Lösungen. Mehr als 100.000 Downloads bestätigen, dass wir mit der App komplexe kommunale Dienstleistungen einfach, alltagstauglich und kund:innenorientiert zugänglich machen. So gelingt es uns, die Weiterentwicklung der städtischen Daseinsvorsorge auch im digitalen Bereich aktiv voranzutreiben.“
Mit der App vergünstigt in die Reststoff-Zone im Ressourcenpark Graz
Über die Graz Abfall-App stehen Grazer:innen zudem insgesamt fünf vergünstigte Einfahrten pro Jahr in die Reststoff-Zone (kostenpflichtige Abgabe unter anderem von Sperrmüll, Bauschutt oder Baum- und Strauchschnitt) im Ressourcenpark Graz zur Verfügung.
Der Ressourcenpark Graz verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 339.529 Einfahrten (7 Prozent Steigerung zu 2024: 316.069). Das entspricht durchschnittlich 1.132 Einfahrten pro Tag.
Seit der Eröffnung im Oktober 2022 wurden bereits mehr als 90.000 Registrierungen für die vergünstigte Einfahrt in die Reststoff-Zone gezählt.
Das Thema Digitalisierung ist auch eines der Schwerpunktthemen der neuen Holding Graz Vorstandsdirektorin Alice Loidl, die dieses wichtige Thema mit der Entwicklung und erfolgreichen Umsetzung der Graz Abfall-App bereits in ihrer Funktion als Leiterin der Abfallwirtschaft maßgeblich vorangetrieben hat.
Holding Graz-Vorstandsdirektorin Alice Loidl: „Über die App werden die vergünstigten Einfahrten in den Ressourcenpark besonders intensiv genutzt. Das zeigt, wie digitale Services und moderne Entsorgungsinfrastruktur erfolgreich Hand in Hand gehen können. Digitalisierung ist eines meiner Schwerpunktthemen, das ich in den kommenden Jahren im Sinne unserer Kund:innen weiter forcieren und ausbauen möchte.“
Abfallwirtschaft-Spartenbereichsleiterin Maria Ortner: „Die Graz Abfall-App bietet einen kompakten Überblick über alle relevanten Abfallthemen – vom personalisierten Abfuhrkalender über das praktische Abfall-ABC als Trennhilfe bis hin zur Übersicht mit allen relevanten Standorten und vieles mehr. Die hohe Zahl an Downloads zeigt, dass das digitale Service einen echten Mehrwert im Alltag bietet.“
Ressourcenpark als zentrale Drehscheibe der Abfallwirtschaft
Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern werden im Ressourcenpark Graz mehr als 80 verschiedene Abfallarten gesammelt und getrennt und dadurch höhere Recyclingquoten erzielt. Den Kund:innen stehen dafür verschiedene Zonen für die Abgabe ihrer Abfälle zur Verfügung – von der Re-Use-Zone über die Wertstoff- und Reststoff-Zone bis hin zur Problemstoff-Zone.
Foto unten: Maria Ortner, Judith Schwentner, Gert Heigl, Alice Loidl (v. l.)