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Ach­tung im Straßen­ver­kehr: So sind sie si­cher un­ter­wegs

Sicherheitskampagne der Holding Graz weist auf Gefahren im Straßenverkehr hin – und wie leicht man diese vermeiden kann.

© achtzigzehn | Fotos: Adobe Stock/umeno, Anatoliy Novikov

Unsere Sicherheitskampagne 2026:

Unsicherheiten im Straßenverkehr führen immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen. Besonders im Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln besteht bei vielen Verkehrsteilnehmenden Unwissen über geltende Regeln und richtiges Verhalten. Im Jahr 2025 wurden knapp 290 Unfälle mit Straßenbahnen in Graz gemeldet. Die Anzahl der Unfälle bewegt sich somit auf einem konstant hohen Niveau. Der Hauptplatz und Jamkominiplatz, sowie Eggenberger Allee, Conrad-Von-Hötzendorf-Straße und Kaiser-Franz-Josef-Kai zählen zu den häufigsten Unfallschauplätzen.

Die Holding Graz setzt genau hier an und startet eine neue Informationskampagne, die ab sofort für mehr Sicherheit durch gezielte Bewusstseinsbildung sorgen soll.

Beispielsweise ist vielen Fußgänger:innen nicht klar, dass Straßenbahnen grundsätzlich Vorrang haben oder wie man sich an Schutzwegen korrekt verhält. Auch innerhalb der öffentlichen Verkehrsmittel fehlt es häufig an Aufmerksamkeit, etwa wenn Haltegriffe nicht genutzt werden. Außerdem dürfen taktile Noppenfelder nicht blockiert werden, da diese eine wichtige Orientierungshilfe für Menschen mit Sehbehinderungen darstellen.

Mit der umfassenden Kampagne will die Holding Graz das richtige Verhalten im Straßenverkehr und in den Öffis stärker ins Bewusstsein rücken. Ziel ist es, durch klar verständliche Informationen und gezielte Kommunikationsmaßnahmen Unfälle zu vermeiden und das umsichtige Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden zu fördern.

Richtiges Verhalten auf den Straßen im Fokus

Die Kampagne richtet sich an alle, die sich im urbanen Raum bewegen, und setzt mehrere inhaltliche Schwerpunkte. Thematisiert werden unter anderem das richtige Verhalten auf Schutzwegen, das sichere Queren von Straßen sowie besondere Vorsicht im Umfeld von Straßenbahnen. Diese verfügen über einen langen Bremsweg, können nicht ausweichen und haben auch bei Schutzwegen Vorrang gegenüber Fußgänger:innen. Im Jahr 2025 kamen zehn Menschen beim Queren der Schienen zu Schaden. Besonders häufig kommt es an der Conrad-Von-Hötzendorf-Straße und am Jakominiplatz zu solchen Unfällen.

Ein weiterer zentraler Aspekt der Kampagne ist es, auf Ablenkungen im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Laute Musik über Kopfhörer, die Nutzung des Smartphones oder mangelnde Aufmerksamkeit erhöhen das Unfallrisiko deutlich und werden daher gezielt angesprochen.

Worauf es in Bussen und Straßenbahnen ankommt

Auch für mehr Sicherheit in den Fahrzeugen selbst wird sensibilisiert. Denn Stürze in den Fahrzeugen sind die häufigste Ursache für Unfälle mit Personenschaden in den Grazer Öffis. Daher weist die Kampagne darauf hin, während der Fahrt immer die Haltegriffe zu nutzen, um Stürze zu vermeiden. Zudem wird betont, dass taktile Noppenfelder stets freizuhalten sind, da sie für sehbeeinträchtigte Menschen eine unverzichtbare Orientierungshilfe darstellen.

Starke Medienpräsenz für mehr Sicherheit

Um eine möglichst große Reichweite zu erzielen, wird die Kampagne über verschiedene Kanäle ausgespielt. Neben Print- und Online-Medien werden die Inhalte auch in Straßenbahnen und Bussen auf den Infoscreens sowie an mehreren Haltestellen gezeigt. Auffällige Sujets und prägnante Botschaften sorgen dafür, dass die Inhalte im Alltag wahrgenommen werden und im Gedächtnis bleiben.

Mit dieser Kampagne setzt die Holding Graz ein klares Zeichen für mehr Verkehrssicherheit im Umgang mit Bus und Bim.

Fünf leere grüne Busse der Graz Linien stehen nebeneinander im Buscenter in der Kärntner Straße.
© Holding Graz/Lupi Spuma

So schützen Sie sich vor Gefahren:

Häufig entstehen unsicher Situationen durch Unachtsamkeit bzw. Ablenkung. Hier ein paar Tipps, damit Sie sicherer unterwegs sind:

Aufmerksam unterwegs sein

  • Vorrangregeln beachten
  • Umgebung bewusst wahrnehmen

Vorsicht bei Straßenbahnen

  • Haben immer Vorrang
  • Besitzen einen langen Bremsweg

Sicherheit im Fahrzeug

  • Gut festhalten

Rücksicht auf Radwege

  • Radwege nicht unachtsam betreten

Barrierefreiheit beachten

  • Taktile Noppenfelder dienen der Orientierung für sehbehinderte Menschen
  • Diese Bereiche unbedingt freihalten
© achtzigzehn | Fotos: Adobe Stock/umeno, Anatoliy Novikov
© achtzigzehn | Fotos: Adobe Stock/umeno, Anatoliy Novikov
© achtzigzehn | Fotos: Adobe Stock/umeno, Anatoliy Novikov
© achtzigzehn | Fotos: Adobe Stock/umeno, Anatoliy Novikov

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