Skip to main content

Bar­rie­re­frei­heit bei den Graz Li­ni­en

Die Graz Linien setzen auf Barrierefreiheit. Zusammen mit der Stadt Graz und dem Fahrgastbeirat schaffen wir Lösungen für Menschen mit Beeinträchtigung.

Barrierefreiheit Graz Linien
© Holding Graz

Alle Busse in Graz sind Niederflurbusse. Bei den Straßenbahnen sind 75 von 85 Garnituren, also rund 90 %, barrierefrei. Zusätzlich dazu haben wir 17 Gelenkbusse mit dem Orientierungs- und Informationssystem (TYFLOSET) für die bessere Orientierung von sehbehinderten und blinden Menschen im Einsatz.

Fahr­kar­ten:

Personen mit Mobilitätseinschränkung bekommen Stunden- und 24-Stundenkarten um den halben Preis. Dafür müssen sie aber den orangefarbenen Behindertenpass bzw. den neuen Behindertenpass im Scheckkartenformat vorweisen. Der Grad der im Behindertenpass eingetragenen Behinderung muss mindestens 70 % betragen. Eine Begleitperson und Assistenzhunde werden unentgeltlich transportiert.

Roll­stuhl­fah­re­rIn­nen und mo­bi­li­täts­ein­ge­schränk­te Per­so­nen:

  • Infosäulen an den meisten Haltestellen mit Anzeige bezüglich Niederflurstraßenbahnen (mit „N“ für „Niederflur“ oder dem Rollstuhlzeichen vermerkt).
  • Speziell markierte Türen (mit Rollstuhlzeichen und Kinderwagensymbol versehen) erleichtern den Ein- und Ausstieg, ein blauer Druckknopf verlängert die Zeit bis zum automatischen Schließen der Tür.
  • Während der Fahrt sind Rollstühle und Kinderwagen mit den vorgesehenen Sicherheitsgurten zu fixieren.
  • Unsere Busflotte besteht zu 100 % aus Niederflurbussen.

Blin­de und sehein­ge­schränk­te Per­so­nen

  • Bei fast allen Straßenbahnhaltestellen gibt es ein taktiles Leitsystem. Die Straßenbahn hält so, dass man direkt bei der Fahrertür einsteigen kann.
  • Es gibt Infosäulen mit akustischer Durchsage bzw. (bei Begleitpersonen) Anzeigen über einen barrierefreien Einstieg, die durch „N“ für Niederflur oder durch das Rollstuhlzeichen gekennzeichnet sind.
  • Die Bildschirmansicht der Ticketautomaten in den Straßenbahnen kann mit einer Taste unter dem Bildschirm auf „kontrastreich“ gestellt werden.

Ge­hör­lo­se und ge­hörein­ge­schränk­te Per­so­nen:

  • Kommende Straßenbahnen werden an den Infosäulen visuell dargestellt.
  • Die nächste Haltestelle wird im Fahrzeug auf einem Bildschirm angezeigt.
  • Ausfälle und Routenänderungen werden auf einem Bildschirmanzeige angezeigt.
  • Haltestellen werden im Fahrzeug über eine LCD-Anzeige angekündigt. Zusätzlich gibt es in allen Fahrzeugen Routentafeln.
Folder Bus und Bim für alle:

Round Table-Ge­sprä­che zum Thema Bar­rie­re­frei­heit

Wei­te­re Dow­n­loads

Be­för­de­rungs­be­din­gun­gen der Graz Li­ni­en