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Bar­rie­re­frei­heit bei den Graz Li­ni­en

Die Graz Linien setzen auf Barrierefreiheit. Zusammen mit der Stadt Graz und dem Fahrgastbeirat schaffen wir Lösungen für Menschen mit Beeinträchtigung.

Straßenbahnfahrer schiebt Rollstuhlfahrer über Rampe in einen Bus der Graz Linien
© Holding Graz

Die Graz Linien setzen auf Barrierefreiheit:

Das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz enthält die folgende verbindliche Definition von Barrierefreiheit: „Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.

Im Öffentlichen Verkehr geht Barrierefreiheit weit darüber hinaus. Barrierefreiheit deckt die Mobilitäts- und Komfort-Bedürfnisse der Gesellschaft ab und sichert dem Unternehmen eine weitere Möglichkeit, jede Zielgruppe ansprechen zu können. Zielgruppen von Barrierefreiheit sind Menschen mit Sinnes- und körperlicher Einschränkung, ältere Menschen, chronisch erkrankte Menschen, Menschen mit temporären Beeinträchtigungen, kleinwüchsige Menschen, schwangere Frauen, Familien mit Kinderwagen, Kinder, Personen mit schwerem Gepäck, Begleitpersonen und Menschen, die Wert auf Komfort legen.

Unser Fahrpersonal ist besonders gut geschult im Umgang mit Fahrgästen mit einer Mobilitätseinschränkung. Sprechen Sie uns an, unser Fahrpersonal hilft gerne!

Ge­mein­sam schaf­fen wir Lö­sun­gen!

Die Anliegen von Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung liegen den Graz Linien besonders am Herzen. Die Graz Linien arbeiten eng mit den Vertretungen und Interessensgemeinschaften von Menschen mit Behinderung (MmB) zusammen. Gemeinsam mit dem Beauftragten der Stadt Graz für MmB, Mag. Wolfgang Palle, leisten wir unseren Beitrag für Barrierefreiheit, indem wir für Informationsfluss und Austausch sorgen. Seit vielen Jahren verbindet uns eine sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Referat für barrierefreies Bauen,  Selbstbestimmt Leben, dem Sehbehinderten- und Blindenverband Steiermark, dem Odilien-Institut, der Lebenshilfe, dem Senior:innenbeirat, der Antidiskriminierungsstelle Steiermark sowie dem Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Graz. Alles mit dem Ziel, Inklusion in Graz weiter voranzubringen.

Wir planen einen umfassenden Infofolder speziell für Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkung, um die Wege mit den Graz Linien weiter zu erleichtern.

Gut zu wis­sen:

Alle Busse in Graz sind Niederflurbusse und somit barrierefrei zugänglich. Bei den Straßenbahnen gibt es verschiedene Modelle. Wir achten darauf, dass vorwiegend Niederflurbahnen zum Einsatz kommen.

Vergünstigte Fahrkarten der Graz Linien für die Zone 101: Personen mit Mobilitätseinschränkung erhalten mit dem österreichischen Bundesbehindertenpass 50 Prozent Nachlass auf Stunden- und 24-Stunden-Karten. Eine Begleitperson sowie Assistenzhunde fahren unentgeltlich mit.

Infos für Per­so­nen mit Mo­bi­li­täts­hil­fe, bei­spiels­wei­se Roll­stuhl, Geh­hil­fe:

  • Viele unserer Haltestellen sind mit einer elektronischen Fahrgastinformationsanzeige ausgestattet. Neben der Echtzeitinformation über die nächsten Abfahrten informiert das Rollstuhlzeichen über Niederflurfahrzeuge.
  • Speziell markierte Türen mit Rollstuhlzeichen erleichtern den Ein- und Ausstieg.
  • Blaue Druckknöpfe verhindern das automatische Schließen der Tür.
  • Die Haltestellen verfügen meistens über Noppenfelder: Wenn eine Person Hilfe benötigt, stellt sie sich einfach auf das Noppenfeld.
  • Im Fahrzeug stehen Fahrgästen mit Mobilitätshilfe gekennzeichnete Flächen zur Verfügung.  Für Rollstühle und Kinderwägen sind unsere Fahrzeuge mit Sicherheitsgurten ausgestattet.
  • Die Busflotte der Graz Linien besteht zu 100 % aus Niederflurbussen.

Infos für blin­de und sehein­ge­schränk­te Per­so­nen:

  • Das taktile Leitsystem ist bei fast allen Straßenbahnhaltestellen vorhanden.
  • Die meisten Haltestellen verfügen über Noppenfelder, auf die sich Personen, die Hilfe benötigen, stellen können. Die Straßenbahn hält so, dass man direkt bei der Fahrertür das Fahrpersonal ansprechen kann, welches gerne unterstützt.
  • Türen haben Tastlippen, über die man die Einstiege ertasten kann.
  • Viele unserer Fahrzeuge sind mit einem Orientierungs- und Informationssystem (APEX, TYFLOSET) für die bessere Orientierung von sehbehinderten und blinden Menschen ausgestattet.
  • Jede Haltestelle wird in den Fahrzeugen in akustischer und optischer Form ausgewiesen.
  • Die kontrastreiche Bildschirmansicht der Ticketautomaten in den Straßenbahnen vereinfacht auf Knopfdruck die Bedienung.

Infos für ge­hörein­ge­schränk­te Per­so­nen:

  • Viele unserer Haltestellen sind mit einer elektronischen Fahrgastinformationsanzeige ausgestattet. Neben der Echtzeitinformation über die nächsten Abfahrten informieren wir über Störungen, Ausfälle und Routenänderungen.
  • Jede Haltestelle wird in den Fahrzeugen in optischer Form ausgewiesen.

Infos zum Ticket­kauf:

Der digitaler Öffi-Ticketkauf legt weiter zu und wir planen für das kommende Jahr zur App GrazMobil einen Entwicklungsschwerpunkt zur Barrierefreiheit.

Weitere Infos:

Folder "Bus und Bim für Alle"

Im PDF unterhalb finden Sie die barrierefreie Version unseres Folders!