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mo­ve2­ze­ro

Im Projekt „move2zero“ wird ein ganzheitliches Konzept für die vollständige Dekarbonisierung des städtischen Bustransportsystems in Graz erarbeitet.

Ziel ist ein emissionsfreier Betrieb, von der Energieaufbringung über die Infrastruktur bis zu den Fahrzeugen. Auf geringe Emissionsfaktoren und hohe Reuse- und Recyclingfähigkeit aller Komponenten wird geachtet.

E-Busse Graz Linien
© Holding Graz/Emanuel Droneberger

„move2zero“: Innovatives Förderprojekt zur Dekarbonisierung der Grazer Busse

 

Als Leitprojekt entwickelt move2zero ein umfassendes Umsetzungs- und Implementierungskonzept für die vollständige Dekarbonisierung eines städtischen Bussystems, das zukünftig auf viele weitere städtische Verkehrssysteme übertragen werden kann. Basierend auf einer multi-disziplinären Forschung (die auch industrielle Forschung umfasst) und einer umfassenden Demonstrationsphase wird move2zero den Weg zu einer schrittweisen effizienten und effektiven Umstellung städtischer ÖV-Systeme in Richtung emissionsfreier Zukunft ebnen!

Zur Reduktion der Gesamtumweltauswirkungen wird in move2zero auf die Verwendung von Komponenten mit sehr geringen Umweltauswirkungen geachtet und der gesamte Lebenszyklus von Fahrzeugen und Infrastruktur analysiert. Dafür wird begleitend zu allen Forschungs- und Demonstrationsvorhaben im Projekt ein umfassendes Eco-Design und Life Cycle Assessment durchgeführt.

Demonstrationsbetrieb:

In einem ersten Demonstrationsbetrieb werden 7 Batteriebusse auf der Linie 40 und 7 Brennstoffzellenbusse auf der Linie 66 zum Einsatz kommen, um Erfahrungen mit unterschiedlichen Technologien im Realbetrieb zu sammeln.

Im Demonstrationsbetrieb wird die erforderliche Ladeinfrastruktur zur Energiebereitstellung für die batterieelektrischen Busse je nach Technologieauswahl entlang der Buslinie und/oder im Buscenter in der Kärntnerstraße errichtet und betrieben. Für die Betankung der Brennstoffzellenbusse ist die Errichtung einer Tankanlage im Buscenter geplant. Im ersten Schritt kommt der „grüne“ Wasserstoff aus einer Elektrolyse-Anlage in Gabersdorf, wo Wasserstoff aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.

Für die Auswahl eines optimalen Technologiemixes zur vollständigen Dekarbonisierung der Busflotte wird der Demonstrationsbetrieb mit Forschungsarbeiten mehrerer wissenschaftlicher Partner begleitet. Es erfolgt gezieltes Monitoring, Datenauswertung und mathematische Modellierung. Abhängig von der Technologieentscheidung für die Gesamtflotte, wird langfristig geeignete Ladeinfrastruktur oder eine entsprechend größere H2-Tankstelle samt Elektrolyse zur Gewinnung des Wasserstoffs in Graz errichtet und betrieben. Im Zuge des gesamten Projektes und auch in Zukunft soll eine Strom- und Wasserstoffversorgung aus 100 % erneuerbaren Energiequellen sichergestellt sein.

Um eine möglichst effiziente Wasserstofferzeugung zu erreichen, d.h. den Effizienzverlust bei herkömmlicher mechanischer Kompression zu vermeiden, wird im Zuge des Projektes an elektrochemischen Kompressionstechnologien geforscht. Elektrochemische Kompression weist wesentliche Vorteile hinsichtlich Effizienz, Wasserstoffqualität und der Reinigung von Wasserstoff auf.

Innovative On-Demand-Services: Shuttle-System am Flughafen Graz:

Neben der Umstellung von Antriebstechnologien gilt es im öffentlichen Verkehrssystem Innovationen im Bereich der Nachfrageorientierung voranzubringen, um so ÖV-Systeme der Zukunft attraktiver zu gestalten. In move2zero werden daher ergänzend zum bestehenden ÖV-System innovative On-Demand-Services unter Einbindung von NutzerInnen entwickelt und getestet. Durchgeführt wird der Testbetrieb eines batterieelektrischen, bedarfsabhängigen Shuttle-Systems zwischen Flughafen Graz, S-Bahn-Station und Regionalbushaltestelle als attraktive und bequeme Anbindung an den ÖPNV. Zum Einsatz kommen E-Fahrzeuge, die mit einem innovativen, automatisierten Ladesystem über in der Fahrbahn integrierte Ladeplatten (Matrix Charging) geladen werden. Für die Buchung des Shuttles wird eine innovative Buchungsplattform entwickelt und in bestehende Plattformen integriert.

Zur Bedarfsermittlung und Entwicklung des optimalen Betreiberkonzeptes des On-Demand Systems werden anonymisierte Mobilfunkdaten analysiert und ausgewertet. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt im Projekt widmet sich einem Konzept für einen möglichen autonomen Betrieb dieses On-Demand-Services in der Zukunft.

Die Projektziele:

  • Zero-Emission Technologien für die Energiebereitstellung
  • Zero-Emission Technologien für den Betrieb der Fahrzeuge und der Infrastruktur
  • Verwendung von Komponenten mit geringen Emissionsfaktoren und hoher Quote für Reuse und Recycling
  • Optimale Anpassung an die Nachfrage und Bedürfnisse von ÖV-NutzerInnen durch Entwicklung & Betrieb von On-Demand Services
  • Umfassende Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in der Entwicklung und Demonstration innovativer Systeme
  • Gesamtheitliches Konzept zur Dekarbonisierung des Bustransportsystems und Übertragbarkeit auf andere Städte
Grafik move2zero
© Holding Graz

Nominierung zum Staatspreis Mobilität 2019

 

Als eines von drei Projekten wurde „move2zero“ für den Staatspreis Mobilität 2019 nominiert. Hier gibt es ein Video dazu!

Neues emissionsfreies Shuttle-System am Flughafen Graz

Im öffentlichen Verkehrssystem gilt es, Innovationen im Bereich der Nachfrageorientierung voranzubringen, um so ÖV-Systeme der Zukunft attraktiver zu gestalten. In move2zero werden daher ergänzend zum bestehenden ÖV-System innovative On-Demand Services unter Einbindung von NutzerInnen entwickelt und getestet.

Durchgeführt wird der Testbetrieb eines batterieelektrischen, bedarfsabhängigen Shuttle-Systems zwischen Flughafen Graz, S-Bahn-Station und Regionalbushaltestelle als attraktive und bequeme Anbindung an den ÖPNV. Zum Einsatz kommen E-Fahrzeuge (Mercedes e-Vito), die mit einem innovativen, automatisierten Ladesystem über in der Fahrbahn integrierte Ladeplatten (Matrix Charging) geladen werden. Für die Buchung des Shuttles wird eine innovative Buchungsplattform entwickelt und in bestehende Plattformen integriert. Zur Bedarfsermittlung und Entwicklung des optimalen Betreiberkonzeptes des On-Demand Systems werden anonymisierte Mobilfunkdaten analysiert und ausgewertet.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt im Projekt widmet sich einem Konzept für einen möglichen autonomen Betrieb dieses On-Demand-Services in der Zukunft.

Projektinfos:

  • Testbetrieb6 Monate (voraussichtlich 2021)
  • Route: Flughafen Graz – S-Bahn-Station – Abtissendorf Flughafenstraße
  • Fahrzeuge: 2 Mercedes e-Vito (batterieelektrisches Shuttle; 9-Sitzer)
  • Ticket: kostenloses Service
  • Buchung: Rufsystem (on-demand-Service) über www.grz-shuttle.at.
  • Ladesystem: Konduktives, automatisiertes Ladesystem über im Boden verbaute Matrix Charging Ladeplatten (System der Firma Easelink). Erster Testbetrieb dieses Ladesystems im öffentlichen Raum und im öffentlichen Personenverkehr.

 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds im Rahmen des Programms „zero emission mobility“ gefördert. Das Flughafen-Shuttle wird zudem im Steirischen Zentralraum durch Regionsmittel – Steiermärkisches Landes- und Regionalentwicklungsgesetz 2018 – unterstützt.

Flughafen Graz
© Flughafen Graz/Hummer

Batterieelektrische Busse und Ladeinfrastruktur

 

Im Demonstrationsbetrieb werden 7 Busse auf der Linie 40 batterieelektrisch betrieben. Somit wird die Linie 40 in Zukunft vollständig emissionsfrei fahren.

 

Projektinfos:

  • Demonstrationsbetrieb: voraussichtlich ab Anfang 2023
  • Route: Linie 40
  • Fahrzeuge: 18-Meter batterieelektrische Busse (Modelle in Ausschreibung)
  • Ladeinfrastruktur: ONC (overnight charging) im Buscenter mit Nachladung an strategisch optimalen Haltepunkten.
E-Bus Graz Linien
© Holding Graz/Lupi Spuma

Brennstoffzellenbusse und Tankinfrastruktur

 

Im Demonstrationsbetrieb werden 7 Busse auf Brennstoffzellenbusse umgestellt und auf der Linie 66 eingesetzt. Um eine möglichst effiziente Wasserstofferzeugung zu erreichen, d.h. den Effizienzverlust bei herkömmlicher mechanischer Kompression zu vermeiden, wird im Zuge des Projektes an elektrochemischen Kompressionstechnologien geforscht. Elektrochemische Kompression weist wesentliche Vorteile hinsichtlich Effizienz, Wasserstoffqualität und der Reinigung von Wasserstoff auf.

Projektinfos:

  • Demonstrationsbetrieb: voraussichtlich ab Anfang 2023
  • Route: Linie 66
  • Fahrzeuge: 18-Meter Brennstoffzellenbusse (Modelle in Ausschreibung)
  • Tankinfrastruktur: Im ersten Schritt erfolgt die Anlieferung von Wasserstoff aus einer Elektrolyse-Anlage in Gabersdorf. Zur Betankung der Busse wird eine H2-Tankstelle errichtet.
H2-Bus Tankstelle
© Holding Graz

Projektleitung:

Holding Graz – Kommunale Dienstleistungen GmbH

www.holding-graz.at

 

Projektkoordination:

Grazer Energieagentur

https://www.grazer-ea.at

 

ProjektpartnerInnen:

HyCentA Research GmbH

http://www.hycenta.at/

 

Energie Steiermark

https://www.e-steiermark.com/privat/

 

Energie Graz

https://www.energie-graz.at/

 

TU Graz

https://www.tugraz.at/institute/isv/forschung/laufende-projekte/move2zero/

 

Planungsgruppe Gestering | Knipping

https://www.planungsgruppe.com/

 

Upstream – next level mobility GmbH

https://www.upstream-mobility.at/

 

Umweltbundesamt

https://www.umweltbundesamt.at/

 

Invenium Data Insights GmbH

https://www.invenium.io/

 

TECHNOMA Technology Consulting und Marketing GmbH

https://www.technoma.at/de/de-home/

 

Universität Graz

https://statistik-operations-research.uni-graz.at/de/

 

ARTI – Autonomous Robot Technology GmbH

https://arti-robots.com/

 

HOERBIGER Holding AG

https://www.hoerbiger.com/

 

Projektförderung:

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds im Rahmen des Programms „zero emission mobility“ gefördert. 

Klima- und Energiefonds:

https://www.klimafonds.gv.at/