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Öf­fis: Nun Ent­las­tung für un­se­re In­nen­stadt

Neue Straßenbahnstrecken in der City: So soll die Grazer Innenstadt nun entlastet werden und damit die Kapazitäten des Öffi-Verkehrs ausgeweitet werden.

Blick über den Bereich der Straßenbahnhaltestelle am Grazer Hauptplatz. Eine Straßenbahn fährt gerade in die Haltestelle ein, zahlreiche PassantInnen warten.
© Sebastian Zier

Die Graz Linien bringen Tag für Tag mehr als 300.000 Fahrgäste sicher an ihr Ziel. Die seit Jahren – abgesehen von den Corona-Zwischenstopps – steigende Zahl der Öffi-Nutzer wird sich auch in den nächsten Jahren aufgrund des Bevölkerungswachstums und der Infrastrukturprojekte in der Murmetropole fortsetzen. Die Konsequenz aus dieser Entwicklung: Der ÖV und moderne Mobilitätsangebote in Graz werden weiter ausgebaut!

Derzeit fahren alle Straßenbahnlinien über den Hauptplatz, durch die Herrengasse zum Jakominiplatz und umgekehrt. Es ist kaum mehr möglich, zusätzliche Straßenbahnen über diese Strecke über das Nadelöhr am Eisernen Tor zu führen. Eine Intervallverdichtung ist dadurch ausgeschlossen. Zudem sorgen Veranstaltungen, Demonstrationen oder Ähnliches für Beeinträchtigungen und sogar temporäre Einstellungen des Straßenbahnbetriebes aller sechs Linien in der Herrengasse.

In der Innenstadt wird daher nun für Entlastung gesorgt und die geplante Kapazitätserhöhung ermöglicht: Aktuell läuft die Planung für die Innenstadtentlastung über die Neutorgasse auf Hochtouren. Die Grazer Innenstadt – im Speziellen die Herrengasse, der Hauptplatz und der Südtirolerplatz – kann so verkehrstechnisch entlastet werden. Die Bauzeit ist für Anfang 2023 bis Ende 2025 vorgesehen.

Nach dem Ausbau werden mehr Straßenbahnen als bisher durch die Innenstadt geführt werden – somit sorgen die Graz Linien für kürzere Takte und schnellere Umstiegsmöglichkeiten sowie einer besseren Verbindung zum Hauptbahnhof. Künftig kann bei Demonstrationen oder anderen betrieblichen Vorkommnissen, die zu Sperren in der Innenstadt führen, der Straßenbahnbetrieb über die Entlastungsstrecke Neutorgasse geführt werden. Auch die Anbindung des Regionalbusbahnhofs Andreas-Hofer-Platz wird verbessert und somit kann eine verbesserte innerstädtische Verteilung der Pendler:innen gewährleistet werden. Diesbezüglich geht die Bedeutung der Innenstadtentlastung deutlich über die Stadtgrenze hinaus.

Die geplante zweigleisige Strecke zweigt von der bestehenden Straßenbahnstrecke westlich des Jakominiplatzes auf Höhe der Schmiedgasse ab. Die Strecke führt auf straßenbündigem Gleiskörper über Radetzkystraße, Neutorgasse, Andreas-Hofer-Platz, Belgiergasse und Vorbeckgasse. Die Strecke mündet im Kreuzungsbereich Annenstraße/Vorbeckgasse in die bestehende Strecke der Straßenbahnlinien 1, 4, 6 und 7 ein. Im Zuge des Ausbaus muss die Tegetthoffbrücke statisch ertüchtigt werden und wird im Zuge dessen auch um 1,50 Meter verbreitert. Die Geh- und Radwege auf dieser Strecke werden verbessert und Verweil- und Interaktionszonen geschaffen.

Infos zum Download finden Sie im Folder unterhalb!

Folder Innenstadtentlastung