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Sam­mel­ta­xi „flux“ nun auch im Gra­zer Nor­den

© Flux/Lupi Spuma

Der Bedarfsverkehr in der Region Steirischer Zentralraum wird weiter ausgebaut: Ab 7. April 2026 ist auch der Grazer Norden rund um Andritz Teil des Bediengebiets des Sammeltaxis flux. 26 zusätzliche Haltepunkte ergänzen das bestehende Netz und stärken die Anbindung an den städtischen und regionalen öffentlichen Verkehr.

Seit dem Start am 1. Juli 2024 hat flux mehr als 64.000 Fahrten durchgeführt und rund 84.000 Fahrgäste befördert. Nach einer ersten Erweiterung im Jahr 2025 rund um den Ortsteil Raach wird das Angebot nun aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage gezielt ausgeweitet.

Neues Bediengebiet “Graz Nord”
Die 26 neuen Haltepunkte – von Weinzödl über St. Veit bis Oberandritz – bilden gemeinsam mit Raach das neue Bediengebiet “Graz Nord“. Sie liegen nördlich der Buslinien 52 und 53 der Holding Graz Linien und grenzen direkt an das bestehende flux Gebiet der Gemeinden Gratkorn und Stattegg. Von diesen Haltepunkten aus sind Fahrten zu bestehenden flux Haltepunkten ins Umland, sowie zum Hauptplatz nach Andritz möglich, vorausgesetzt der öffentliche Verkehr fährt nicht oder nur eingeschränkt.

Regionale Zusammenarbeit stärkt Mobilität
“Der Ausbau von flux bringt den öffentlichen Verkehr näher zu den Menschen und zeigt gleichzeitig, wie gut regionale Zusammenarbeit funktioniert”, betont Elke Kahr, Vorsitzende der Region Steirischer Zentralraum und Bürgermeisterin der Stadt Graz. Wie sich das konkret im Alltag auswirkt, unterstreicht Vizebürgermeisterin Judith Schwentner: “Viele Menschen im Grazer Norden haben sich mehr Flexibilität jenseits der klassischen Hauptverkehrszeiten gewünscht. Mit der Erweiterung von flux kommen wir diesem Wunsch nach und schaffen ein zusätzliches Angebot, das für viele eine Alternative zum eigenen Auto bietet – besonders am Abend und am Wochenende.“

Das Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH ist im Auftrag der Region und der teilnehmenden Gemeinden für das Mobilitätsangebot verantwortlich. Geschäftsführerin Kerstin Weber hebt dabei die entstehenden Synergien hervor: “Wir können bestehende Fahrzeuge effizient nutzen und verdichten das Netz Schritt für Schritt entlang der tatsächlichen Nachfrage.”

Die meisten Fahrtaufträge verzeichnet flux in den Gemeinden Köflach, Frohnleiten, Voitsberg, Eggersdorf bei Graz sowie in der Stadt Graz. Etwa 45 % der Fahrten entfallen auf den Bezirk Graz-Umgebung, 42 % auf den Bezirk Voitsberg und rund 13 % auf die Stadtrandgebiete der Stadt Graz. Mehr als 45 % der Fahrtaufträge erfolgen gemeindeübergreifend.