Hightech macht Grazer Straßenbahnen effizienter und umweltfreundlicher

Seit Ende des Vorjahres sind zehn Grazer Straßenbahngarnituren mit besonderen Sensoren ausgestattet, die die Fahrzeuge noch effizienter und wartungsfreundlicher machen. Entwickelt wurde das "Condition Monitoring System" zur Infrastruktur- und Antriebsstrangüberwachung vom Unternehmen ZF Friedrichshafen AG, einem weltweit aktiven Technologiekonzern, der Systeme für die Mobilität von PKW, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik entwickelt. 

 

Das in Graz nun in vorerst zehn Straßenbahnen - 30 weitere sollen folgen - installierte System sorgt für mehr Effizienz und Betriebssicherheit dank vorausschauender Wartungsplanung sowie permanenter Zustandsüberwachung: Hierfür installierte ZF mehrere Sensoren auf dem Drehgestell, die während der Fahrt Beschleunigungen, Vibrationen sowie Unebenheiten im Rad-Schiene-Kontakt aufzeichnen. Damit lässt sich der Zustand der Schienen und Räder in Echtzeit kontrollieren. Etwaige Schäden an den Rädern oder Schienen können frühzeitig detektiert sowie dadurch entstehende Geräuschentwicklungen und weitere Schäden vermieden werden.


System erkennt Rad-Flachstellen

In einem ersten Schritt liegt der Fokus bei den Graz Linien auf der Erkennung von Flachstellen. Eine Flachstelle tritt bei Überschreitung der Reibungsgrenze zwischen Rad und Schiene ein. Im weiteren Betrieb rollt das Rad nicht mehr korrekt auf der Schiene ab und es entsteht ein übermäßiger lokaler Materialabtrag. Flachstellen bilden eine mögliche Ursache für Lärmbelästigung der Fahrgäste und AnwohnerInnen. Mithilfe des Infrastruktur- und Antriebsstrang-Monitoring-Systems liefert ZF eine effiziente Basis für die frühzeitige Identifikation von Flachstellen und eine vorausschauende Wartungsplanung. Somit können die von Flachstellen ausgehenden Belastungen und Komforteinschränkungen für Mensch und Umwelt verringert werden.

 

 

Ein "Hingucker" auf den Grazer Schienen

Neben der technologischen und innovativen Aufrüstung der Straßenbahnen ist seit Dezember 2020 ein besonderer Hingucker auf den Grazer Schienen unterwegs: Eine Straßenbahn im ZF-Design macht auf das darin enthaltene digitale Condition Monitoring System "connect@rail" aufmerksam. Der Slogan "#ShapingSmartTransportation" steht für die aktive Mitgestaltung der Graz Linien und ZF bei der Mobilität der Zukunft.  Das intelligente Condition Monitoring System "connect@rail" zeigt, wie dank integrierter Sensorik und fortschrittlichen Datenanalysetools die Effizienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit des Bahnverkehrs noch weiter gesteigert werden kann. 

 

Thomas Kerschberger, Spartenbereichsleiter Werkstätten bei Graz Linien erklärt: „ZF und Graz Linien verbindet eine langjährige Beziehung. Seit 2018 testen wir das digitale Condition Monitoring System für den Einsatz in unseren Straßenbahnen. Die kurzen Abstimmungswege mit dem Entwicklungsteam haben zu einer optimalen Zusammenarbeit über die gesamte Zeit hinweg beigetragen.“

 

Die innovative Lösung ermöglicht einen bedeutenden Vorsprung in Sachen vorausschauender Wartungsplanung und digitaler, permanenter Zustandsüberwachung. „ZF ist jederzeit flexibel auf unsere Wünsche und Anforderungen eingegangen. Jetzt haben wir ein System, das bestmöglich auf unsere Bedürfnisse im Flottenmanagement abgestimmt ist“, fügt Thomas Kerschberger hinzu. 

 

(Foto: ZF)


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