FAQ’s zum Mund-Nasen-Schutz in den Öffis

Das österreichische Bundesministerium hat bekanntgegeben, dass ab Montag, 13. April 2020 ein Mund-Nasen-Schutz in den öffentlichen Verkehrsmitteln gilt. Wir haben hier die wichtigsten Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt:

 

Ab wann muss in den Straßenbahnen und Bussen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Ab Dienstag, 14. April 2020, müssen in allen öffentlichen Verkehrsmitteln Nase und Mund verpflichtend bedeckt sein.

 

Muss es ein maskenartiger Mund-Nasen-Schutz sein oder gibt es zulässige Alternativen?

Wenn kein Mund-Nasen-Schutz als Maske zur Verfügung steht, können zum Beispiel auch ein Schal oder ein Halstuch verwendet werden. Wichtig ist jedenfalls, dass Nase und Mund bedeckt sind.

 

Wozu dient der Mund-Nasen-Schutz?

Ziel ist es, die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu vermindern. Der Virus wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Der Mund-Nasen-Schutz dient primär zum Fremdschutz, beispielsweise dem Zurückhalten von Tröpfchen beim Husten, Sprechen oder Niesen.

 

Wird der Mund-Nasen-Schutz in den Öffis zur Verfügung gestellt?

Nein, die Fahrgäste müssen ihren Mund-Nasen-Schutz eigenverantwortlich mitbringen. 

Fahrgäste sollen auf jeden Fall eine Möglichkeit zum Bedecken von Mund und Nase mitbringen (z.B. Schal oder Halstuch).

 

Gilt die Pflicht auch für Lenkerinnen und Lenker?

Die Maskenpflicht gilt beim Betreten des Kundenbereichs in öffentlichen Verkehrsmitteln. Der vom Fahrgastraum abgetrennte Bereich der Lenkerin/des Lenkers ist nicht umfasst. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Beförderungsmittel direkten Kundenkontakt haben, werden Masken tragen.

 

Welche zusätzlichen Maßnahmen ergreifen die Graz Linien, um ihre Fahrgäste vor einer Ansteckung zu schützen?

Schon seit Beginn der Coronakrise werden die Straßenbahnen und Busse verstärkt gereinigt und desinfiziert. In den Bussen wurde eine Schutzzone für das Fahrpersonal eingerichtet, weshalb dort aktuell kein persönlicher Ticketverkauf möglich ist. Darüber hinaus öffnet das Fahrpersonal aller Busse und Niederflurstraßenbahnen im Haltestellen automatisch die Türen, ohne dass die Fahrgäste den dafür notwendigen Taster drücken müssen. 

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz bringt zusätzliche Sicherheit bei der Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel – und zwar sowohl für die Fahrgäste als auch das Fahrpersonal.

 

Gibt es Ausnahmen von der Tragepflicht?

Ja, laut Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gibt es beim Tragen des Mund-Nasen-Schutzes eine Ausnahme für jene Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen nicht zugemutet werden kann (z.B. Asthmatiker). Auch ausgenommen sind davon Kinder bis zum 6. Geburtstag.

Alle Maßnahmen der Graz Linien gegen Corona lesen Sie hier.





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