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Vor­hang auf für Seil­bahn-Mit­ar­bei­te­rIn­nen

Schöckl Seilbahn-Mitarbeiter Alexander Kaiser steht auf einer Stütze der Seilbahn. Im Bild die Inschrift "Vorhang auf für unsere MitarbeiterInnen der Schöckl Seilbahn"
© Stadt Graz/Foto Fischer

Etwas mehr als zwei Monate ist es her, dass die Schöckl Seilbahn in Revision gehen musste – mehr Infos dazu gibt es hier. Wir verraten, wie der aktuelle Zwischenstand aussieht – und holen vor allem jene MitarbeiterInnen vor den Vorhang, die dafür sorgen, dass die Seilbahn auf unseren Hausberg künftig noch sicherer schwebt.

Betriebsleiter Franz Pinter und sein Team sind im Moment sehr happy: „Wir liegen mit den Arbeiten super im Zeitplan.“ Heißt, dass es für die geplante Inbetriebnahme Anfang Mai sehr gut ausschaut.

27 Jahre war die Seilbahn im vergangenen November bereits in Betrieb gewesen, im Vorjahr häuften sich die Störungen. Deshalb musste quasi eine „Operation am offenen Herzen“ vorgenommen werden, ein kompletter Tausch der Steuerung war fällig. Das Problem: Das Unternehmen, das von Beginn an für die Elektronik verantwortlich war, gibt es mittlerweile nicht mehr, man brauchte neues Material und eine Firma, die damit umgehen konnte. Beides wurde gefunden und die gesamte Steuerungstechnik wurde in den vergangenen Wochen ausgetauscht. Dazu muss die Bahn natürlich eingestellt werden – trotzdem haben die 20 MitarbeiterInnen der Seilbahn genug zu tun, auf Urlaub ist niemand.

(Weiter geht es unterhalb der Fotos)

 

 

Schöckl Seilbahn-Mitarbeiterin Sabina Wilhelmer bedient ein Display, auf dem Seilbahngoldeln geordnet werden können
@ Stadt Graz/Foto Fischer
Schöckl Seilbahn-Betriebsleiter Franz Pinter steht zwischen etlichen Gondeln in der Talstation der Schöckl Seilbahn.
© Stadt Graz/Foto Fischer
Schöckl Seilbahn-Maschinist Alexander Kaiser arbeitet auf einer Stütze der Seilbahn
© Stadt Graz/Foto Fischer

„Ein Austausch von einzelnen Teilen macht mehr Arbeit als eine Erneuerung der ganzen Bahn“, sagt Pinter. „So mussten tonnenweise Kabel entsorgt werden.“ Alle Installationen, alle Schaltschränke, auch alle Kabel an den zehn Stützen wurden neu montiert. „In Zukunft kann die Bahn aber sowohl von der Berg- als auch von der Talstation aus gesteuert werden“, erklären die MaschinistInnen Sabina Wilhelmer und Alexander Kaiser. Jetzt kommen ausschließlich Glasfaserkabel zum Einsatz, mit denen die Datenübertragung einfacher funktioniert. „Es ist sehr spannend, bei einer Umstellung dabei zu sein“, freuen sich die MitarbeiterInnen, die alle auf die neue Technik eingeschult werden.

Pinter ist es wichtig, dass vor allem die jungen MitarbeiterInnen in dieser Umstellungsphase viel zum Einsatz kommen: „Denn die Jungen werden diejenigen sein, die noch jahrzehntelang mit der Seilbahn fahren werden. Da sollen sie sie auch in- und auswendig kennen.“ Die Montagearbeiten werden in diesen Tagen abgeschlossen sein, dann erfolgt die ministerielle Prüfung und dann geht’s im Mai an den  Neustart.

MitarbeiterInnen auf den Fotos oben:

Bild links: Sabina Wilhelmer

Bild mitte: Franz Pinter

Bild rechts: Alexander Kaiser

 

Wir liegen mit den Arbeiten super im Zeitplan

Franz Pinter, Betriebsleiter Schöckl Seilbahn

Fakten zur Seilbahn-Revision:

Gemeinsam mit der Firma Frey, Spezialist für Seilbahnsteuerungen aus Innsbruck, hat die Schöckl­ Seilbahn unter anderem diese Arbeiten abgewickelt:

  • 17 Kilometer Steuerkabel wurden ausgetauscht.
  • 15 Schaltschränke wurden erneuert.
  • 9 Wochen sind für die Montage bis zur ersten Probe-Inbetriebnahme anberaumt.
  • Drehstrom und nicht wie bisher Gleichstrom fließt jetzt durch die Kabel der Steuerungsanlage. Drehstrom ist einfacher zu warten und stromsparender.