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Graz: Wach­sen, ohne an At­trak­ti­vi­tät zu ver­lie­ren

© C§ BT/Hans Leitner

Podiumsdiskussion beim C3 Business Talk: Infrastruktur als Schlüssel für Wachstum.

Wie eng Infrastruktur, Mobilität und Immobilienwirtschaft miteinander verbunden sind und welche Impulse der Wirtschaftsstandort Österreich jetzt braucht, stand im Mittelpunkt des C3 Business Talks am 30. September.

Für die Holding Graz nahm Vorstand Mark Perz an der Podiumsdiskussion teil und brachte die Perspektive der kommunalen Infrastruktur und Mobilität ein. Im Austausch mit hochrangigen Vertreter:innen aus Wirtschaft und Immobilienbranche wurde deutlich: Ein attraktiver Immobilienmarkt entsteht nicht allein durch neue Gebäude, sondern vor allem durch die Qualität des gesamten Standortes. Leistungsfähige Infrastruktur, ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr sowie eine vorausschauende Stadt- und Standortentwicklung sind entscheidende Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum.

Ein zentrales Thema der Diskussion war die Frage, wie Graz auch künftig wachsen kann, ohne an Attraktivität und Lebensqualität zu verlieren. Dabei betonte Vorstandsdirektor Perz, dass Infrastruktur und Mobilität nicht dem Wachstum hinterherlaufen dürfen, sondern von Beginn an Teil der Stadtentwicklung sein müssen. Neue Wohn- und Wirtschaftsstandorte benötigen frühzeitig eine leistungsfähige Anbindung an den öffentlichen Verkehr, um langfristig erfolgreich zu sein.

Foto oben: Mark Perz (l.) im Kreise anderer Diskussionsteilnehmer:innen

Auch die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Österreich wurde intensiv diskutiert. Ein wichtiger Ansatzpunkt sei dabei, Investitionen durch verlässliche Rahmenbedingungen und mehr Planungssicherheit zu erleichtern. Denn Investitionen in Wohnbau, Unternehmensstandorte und Infrastruktur schaffen Arbeitsplätze, stärken die Wirtschaft und leisten einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Entwicklung von Städten und Regionen.

Die Veranstaltung bot zahlreiche spannende Einblicke und einen wertvollen Austausch zwischen Wirtschaft, Immobilienbranche und öffentlicher Hand. Dabei zeigte sich deutlich: Die besten Lösungen für die Städte von morgen entstehen dort, wo Infrastruktur, Mobilität, Wirtschaft und Stadtentwicklung gemeinsam gedacht werden.